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Aufstellungsarbeit

 

Was sind systemische Aufstellungen ?

 

Systemische Aufstellung haben Ihren Ursprung in der Arbeit mit Familiensystemen. Bei dieser spannenden Arbeit werden uns die Augen dafür geöffnet, dass wir unvermeidlich verbunden sind mit allen  Familienmitgliedern unserer Sippe und mit unseren Ahnen.

Wir sind verstrickt in Ereignisse, die oft mehrere Generationen zurückliegen, ohne dass wir auch nur einen Hauch einer Ahnung davon haben, wie stark diese Ereignisse unser Leben beeinflussen.

 

 

Wofür können systemische Aufstellungen hilfreich sein?

 

Folgende Gedanken oder Probleme sind nur eine Anregung.  Generell kann ALLES aufgestellt werden!

  • bei dem Gefühl, ich lebe nicht mein eigenes Leben
  • bei wiederkehrenden privaten und oder beruflichen Problemen
  • bei Problemen bei der Partnersuche
  • eine dauerhaft Beziehungen einzugehen erscheint unmöglich
  • bei Ungelösten Problemen mit den eigenen Eltern
  • wenn Kinder in der Familie besonders schwierig sind
  • wenn schlimme Erlebnisse einen bedrücken
  • wenn persönliche oder berufliche Ziele immer wieder scheitern
  • bei Konflikten in oder mit der Firma
  • wenn das Leben schwer erscheint oder grundloseTraurigkeitgespürt wird
  • bei Gefühlen von Hemmung, Fremdbestimmtheit, Teilnahmslosigkeit und Seelenlosigkeit
  • bei Entscheidungsschwierigkeiten
  • bei einem starken und zentralen Gefühl, auf der Suche zu sein
  • bei seelischen  Störungen wie z.B. Angst, Phobien, Depression, oder Sucht

 

Viele dieser Probleme, aber auch körperliche Belastungen, Beschwerden, Unfälle aber auch das immer wiederkehrende Scheitern von Liebes,- oder Geschäftsbeziehungen können aus diesen unbewussten Verbindungen herrühren. Das Leben und das Schicksal unserer Ahnen wirkt in uns weiter.

In der Arbeit mit systemischen Aufstellungen können wir uns dieser Kräfte bewusst werden und sie dazu nutzen, um endlich wieder in unsere eigene Kraft zu kommen.

 

Wie muss ich mir das mit dem „System“ vorstellen?

 

In der Systemischen Aufstellung entfernen wir uns gedanklich von uns als Einzelperson und betrachten stattdessen das Große und Ganze, also das System, in dem wir uns befinden.

Ich nehme als Erklärung gerne das Bild eines Mobiles:

Jedes Teil eines Mobiles ist mit allen anderen Teilen des Mobiles verbunden – das wäre unser „System“.

Zieht oder bewegt man einen Teil des Mobiles, bewegen sich auch alle anderen Teile des Mobiles, bzw. es sind alle anderen Teile von dieser Bewegung betroffen. Wir sind also in Bewegung/Veränderung gekommen, obwohl wir uns selbst nicht bewegt/verändernt haben, bzw. der Impuls nicht von uns aus ging.

Analog dem Beispiel des Mobiles, sind wir alle wiederum mit allen Beteiligten in unserem  Familiensystem verbunden.

Bei der Aufstellungsarbeit wird immer deutlich, in welchem Ausmaß wir von dem Verhalten, den Schicksalen und den Bewegungen der Menschen beeinflusst sind, die mit uns in diesem System verbunden sind. Wir handeln nicht nur aus unseren eigenen Impulsen/Bewegungen heraus, sondern wir sind eingebunden in die Impulse/Bewegungen unserer Familienmitglieder und in die Systeme, in denen wir leben (z.B Geschlecht, Nationalität, Freunde, Beruf, Religion, Hobby etc.)
Da keines dieser Systeme geschlossen funktioniert, sondern immer im Austausch mit anderen Systemen steht, sind bei einer Veränderung in einem System auch zwangsläufig immer andere Systeme mitbetroffen.

 

Was passiert bei einer systemischen Aufstellung?

 

Während der Aufstellung werden Personen als Stellvertreter für Menschen, Objekte oder Emotionen eines Systems repräsentativ zueinander in Beziehung gestellt. Somit werden innere Bilder, auf die wir uns im Leben als Referenz beziehen, nach außen gebracht und so erstmalig sichtbar und fühlbar gemacht.

Durch das sichtbar – machen kann die Aufstellungsarbeit Klärung in ein System bringen:

  • Wer steht auf einem falschen Platz?
  • Fehlt jemand in der Familie?
  • Wo wird jemand aus der Familie ausgeschlossen?
  • Was muss anerkannt oder ausgesprochen werden?

Es geht darum, eine Bewegung, die unterbrochen wurde, nun ans Ziel zu bringen, damit die Liebe wieder fließen kann. So kann Heilung für alle Familienmitglieder / Systemmitglieder geschehen, auch wenn sie nicht anwesend sind.

Die Klärung erfolgt dadurch, dass die belastende und negative Bilder so lange verändert werden, bis alle Verstrickungen aufgedeckt und gelöst sind.

Im Laufe der Aufstellung geschieht dies durch Umstellen, also das Verändern der Position, Prozessarbeit, die das Aussprechen von „lösenden und heilenden Sätzen“ beinhaltet und – in meinem Fall – durch zusätzliche kinesiologische Balancen. 

Das alles geschieht schrittweise bis die beste und kraftvollste Lösung (Stellung) für alle gefunden ist.

 

Der Weg ist frei für ein Leben mit mehr Energie, Kraft und Zufriedenheit!

 

 

 

 

 

 

Quelle: Anne Ancelin Schützenderer: „Oh, meine Ahnen!     Klaus Wienert :“ Systeme in Balance“